Bildungscampus Glindow

Bildungschancen durch Bildungsvielfalt

Zu der insbesondere von dem linksgrünen Spektrum geäußerten starken Kritik an dem von der Hoffbauer-Stiftung und der Kreisverwaltung geplanten Bildungscampus Glindow nimmt der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kreistag Potsdam-Mittelmark, Martin Szymczak, Stellung wie folgt:

„Die Kritik schlägt völlig fehl und entbehrt jeder Grundlage. Wenn ich verfolge wie sich die Debatte ausgehend vom Finanzausschuss, dann über einige Anfragen von Linken und Grünen bis hin zum gestrigen Kreisauschuss verändert hat, handelt es sich nach meiner Einschätzung um eine ideologische und nicht um eine inhaltliche Argumentation.

Kurz gesagt: Linke und Grüne wollen die Schule eines privaten evangelischen Trägers verhindern und schieben deshalb eine Alternative vor, die tatsächlich keine ist. Bei Hoffbauer beginnt der Betrieb der Grundschule mit Hort bereits mit dem Schulstart 2022, die Gesamtschule ist zum Schulstart zum Schulstart 2025 betriebsbereit.

Um eine weiterführende Schule in Schwielowsee zu bauen müssen zunächst mit hohem zeitlichen und finanziellen Aufwand (ca. 2 Jahre und 5 Mio € nach Bodenrichtwert) Grundstücke angekauft werden. Dabei ist nicht klar, ob die Eigentümer überhaupt verkaufen wollen. Der notwendige Flächennutzungsplan sowie der Bebauungsplan dauern mindestens weitere zwei Jahre und dann brauchen wir noch zwei Jahre, in denen der Bau selbst geplant wird. Heißt wenn alles reibungslos funktioniert findet der Spatenstich Stand heute 2027 statt und der Schulbetrieb kann 2029 aufgenommen werden.

Zu dem Zeitpunkt läuft der Hoffbauercampus bereits schon vier Jahre unter Volllast. Im Kontext der Tatsache, dass der festgestellte Bedarf schon seit 2019 existiert, weil Schüler in der Größenordnung von zwei Schulklassen in Werder abgewiesen werden mussten, kann der Vorschlag Schwielowsee nicht ernsthaft als Alternative herhalten.“

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